Bevor du mit Dogdancing beginnst, solltest du deinem Hund grundlegende Gehorsamskommandos wie „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ beibringen. Generell sollte dein Hund es auch gewohnt sein, dass du ihm Kommandos beibringst. Dafür kannst du mit positiver Bestätigung arbeiten und den Hund loben oder ihm Leckerchen geben, wenn er etwas richtig gemacht hat. Auf negatives Feedback, wie schimpfen oder ähnliches solltest du verzichten, damit dein Hund weiterhin Spaß an den Übungen hat und sie nicht mit etwas schlechtem assoziiert.
Grundsätzlich gilt jedoch, jeder Hund kann Dogdancing lernen. Es spielt keine Rolle, ob dein Hund bereits Tricks beherrscht oder ein Anfänger ist. Die Grundlage für das Erlernen von Dogdancing sind eine gute Mensch-Hund-Beziehung, positive Verstärkung und Geduld.
Wähle eine Musik, die zu deinem Hund und deinem eigenen Tanzstil passt. Die Musik sollte den Rhythmus für die Choreografie vorgeben. Erarbeite dann die Choreografie in kleinen Schritten und belohne deinen Hund für jeden Fortschritt. Sei geduldig und belohne deinen Hund regelmäßig für seine Bemühungen. Positive Verstärkung ist der Schlüssel zum Erfolg.
Du kannst Dogdancing entweder selbst mit Hilfe von Online-Tutorials und Büchern lernen oder eine Hundeschule besuchen, die Dogdancing-Kurse anbietet. In den Kursen wirst du Schritt für Schritt angeleitet, wie du die verschiedenen Tanzschritte und Tricks mit deinem Hund üben kannst.
Es ist wichtig, dass du deinen Hund nicht überforderst und langsam vorgehst. Belohne ihn bei jedem kleinen Fortschritt und sei geduldig, wenn er etwas noch nicht richtig verstanden hat. Dogdancing soll für beide Beteiligten eine positive Erfahrung sein und den Spaß in den Vordergrund stellen.
Für diejenigen, die sich weiterentwickeln möchten, gibt es Dogdancing-Wettbewerbe, bei denen Mensch und Hund ihr Können vor einer Jury präsentieren können. Diese Wettbewerbe fördern die Kreativität und den Ehrgeiz und bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Hundeliebhabern zu messen.