Pferdegesundheit · Weidesaison 2026

Angrasen und Abgrasen sind die zwei Risiko-Fenster des Pferdejahres — im Frühjahr wie im Herbst entscheidet nicht das Gras, sondern wie du es einführst und wieder rausnimmst.

Was im Pferd wirklich passiert, der sichere Schritt-für-Schritt-Plan für Frühjahr und Herbst, und die Werkzeuge der Happie Horse App.

Wissenschaftlich aufgearbeitet 8 Min. Lesezeit Frühjahr + Herbst

Das Wichtigste in Kürze

  • Nicht „Fruktan allein" löst weideassoziierte Hufrehe aus, sondern ein hoher Gesamtgehalt an nichtstrukturellen Kohlenhydraten (NSC) und die Insulinreaktion vorbelasteter Pferde darauf.
  • Sowohl An- als auch Abgrasen haben zwei unabhängige Risiken: die Mikrobiom-Umstellung im Dickdarm (Kolik, Durchfall — jedes Pferd) und die Insulinantwort (Hufrehe — Risikopferde).
  • Die Darmflora braucht mindestens 3–4 Wochen zur Anpassung. „Morgens grasen ist sicher" gilt nur nach warmen Nächten — nach Frostnächten bleibt der Zucker auch morgens hoch.
  • Im Herbst steigt der NSC-Gehalt durch sonnige Tage und kalte Nächte erneut stark an — Abgrasen ist genauso kritisch wie Angrasen, nicht nur ein Wiesen-Pflegeschritt.

01 — Grundlagen Was passiert beim An- und Abgrasen im Pferd?

Stell dir vor, du würdest nach Monaten trockenem Brot plötzlich ein üppiges Fünf-Gänge-Menü essen. Dein Verdauungssystem würde rebellieren. Genau das passiert beim Pferd, wenn es nach der Winterfütterung abrupt auf frisches Weidegras umgestellt wird — und genauso umgekehrt im Herbst, wenn aus üppigem Gras plötzlich wieder Heu wird. Beide Übergänge sind ein physiologischer Umbau, der Zeit braucht.

Im Dickdarm muss sich die Mikrobiota umstellen. Über den Winter war sie auf strukturreiche Kohlenhydrate aus Heu spezialisiert (Cellulose, Hemicellulose). Frisches Gras enthält dagegen viel mehr leicht fermentierbare Zucker. Wird zu schnell zu viel Gras gegeben, kippt das Gleichgewicht: milchsäurebildende Bakterien vermehren sich rasant, der pH-Wert im Darm fällt, fiberverdauende Bakterien sterben ab, Endotoxine werden frei. Folge: weicher Kot, Durchfall, Gasbildung, Kolik. Dieser Mechanismus betrifft jedes Pferd — auch ein stoffwechselgesundes.

Im Dünndarm und Stoffwechsel kommt für Risikopferde eine zweite, unabhängige Gefahr dazu. Entscheidend ist hier ein verbreitetes Missverständnis: Nicht Fruktan ist der direkte Auslöser von weideassoziierter Hufrehe. Fruktan kann das Pferd im Dünndarm gar nicht enzymatisch verdauen — es wird erst im Dickdarm mikrobiell vergoren. Die rehe- und insulinrelevanten Zucker sind die schnell im Dünndarm verfügbaren nichtstrukturellen Kohlenhydrate (NSC): Glucose, Saccharose und Stärke. Sie lösen die Insulinausschüttung aus. Bei Pferden mit Insulindysregulation (EMS, PPID, schlanke ID-Pferde) schießt diese Antwort über, und chronisch erhöhtes Insulin schädigt die Lamellen im Huf (de Laat et al. 2010, Karikoski et al. 2011). Fachlich korrekt heißt es deshalb: ein hoher NSC-Gehalt im Gras kann bei vorbelasteten Pferden eine Hufrehe begünstigen oder auslösen — Fruktan ist dabei ein Mitspieler und ein guter Frühwarn-Indikator für hohen Gesamtzucker, nicht die alleinige Ursache.

Die zwei Risiko-Ebenen

An- und Abgrasen haben zwei voneinander unabhängige Risiken: das Mikrobiom (Kolik, Durchfall — alle Pferde) und die Insulinantwort auf NSC (Hufrehe — Risikopferde). Wer nur eines berücksichtigt, plant am Pferd vorbei.

02 — Frühjahr Wie grase ich mein Pferd im Frühjahr sicher an?

Angrasen heißt nicht „die Wiese auflassen und gucken". Es ist eine geplante Gewöhnungsphase über mehrere Wochen. Diese drei Schritte sind die Basis:

01

Langsam steigern — Geduld schlägt Gefühl

Starte mit kurzen Weidezeiten von 5–10 Minuten und steigere sie langsam über mindestens 3–4 Wochen. Bei stoffwechselgesunden Pferden sind 3–4 Wochen das Minimum; bei EMS-, PPID- oder IR-Pferden eher 4–6 Wochen.

Was die Wissenschaft sagt

Die Dickdarm-Mikrobiota braucht rund zwei bis drei Wochen zur Anpassung an die neue Zucker- und Faserzusammensetzung. Abrupte Futterwechsel gelten als anerkannter Risikofaktor für Verdauungsstörungen und Kolik (Geor 2009; Pollitt & Visser 2010).

→ Konkret: in kleinen Schritten (z. B. +3–5 Minuten alle 2–3 Tage) verlängern, Pferd täglich auf Kotwasser, Pulsation und Gangbild beobachten.

02

Tageszeit richtig wählen — aber nicht blind

Oft heißt es: „Früh morgens angrasen, da ist der Zucker niedrig." Das stimmt — aber nur nach warmen Nächten. Bei milden Nächten veratmet die Pflanze nachts einen Teil ihrer tagsüber gebildeten Zucker, sodass der NSC-Gehalt morgens am niedrigsten ist.

Was die Wissenschaft sagt

Nach Frostnächten oder bei kalten Nächten unter ca. 5 °C setzt die nächtliche Atmung der Pflanze aus — der Zucker bleibt gespeichert und ist auch am Morgen hoch. Der NSC-Gehalt im Weidegras schwankt im Tages- und Jahresverlauf erheblich, abhängig von Licht, Temperatur und Stress (Longland & Byrd 2006).

→ Konkret: Nachttemperatur und Wetter der Vortage vor jedem Weidegang prüfen. Nach Frost gibt es kein sicheres Tagesfenster — dann Weidegang verschieben oder stark verkürzen.

03

Heu als sichere Basis behalten

Auch während der Angrasphase weiter Heu anbieten. Eine kleine Heuration 30–60 Minuten vor dem Weidegang füllt den Magen, fördert die Speichelproduktion und senkt die Fressgeschwindigkeit — das Pferd geht satt und frisst langsamer.

→ Konkret: Grundfutterversorgung über Heu sicherstellen, nie ein hungriges Pferd auf die Frühjahrsweide lassen.

03 — Herbst Wie grase ich mein Pferd im Herbst richtig ab?

Das Abgrasen am Ende der Weidesaison wird oft als reiner Wiesen-Pflegeschritt gesehen. Das ist ein Fehler: der Herbst ist eine zweite Hochrisiko-Phase für Hufrehe. Sonnige Tage und kalte Nächte sind die ideale Kombination, damit Gräser viel Zucker bilden (Photosynthese am Tag), ihn aber nachts nicht veratmen (kalte Nacht). Das Ergebnis: hoher NSC-Gehalt im Herbstgras, oft höher als viele erwarten.

Warum der Herbst trügt

Das Gras sieht im Herbst kurz und „abgefressen" aus — wirkt also harmlos. Genau dieses kurze, gestresste Gras kann besonders viel NSC enthalten. Optik ist kein verlässlicher Indikator für den Zuckergehalt.

01

Weidezeiten schrittweise verkürzen

Genau wie im Frühjahr die Steigerung, gilt im Herbst die Reduktion: die Weidezeit langsam zurückfahren, bis das Pferd nur noch wenige Stunden oder gar nicht mehr auf der Weide steht. Eine abrupte Umstellung von viel Gras zurück auf reines Heu belastet die Mikrobiota genauso wie die Umstellung im Frühjahr.

Was die Wissenschaft sagt

Im Herbst steigt das Risiko für endokrinopathische Hufrehe zusätzlich, weil bei PPID-Pferden die saisonale ACTH-Spitze (etwa September/Oktober) mit hohem Weide-NSC zusammenfällt (Durham et al. 2019; Geor 2009).

→ Konkret: Weidezeit in Schritten reduzieren statt von heute auf morgen abzustellen; Heuanteil parallel hochfahren.

02

Heu früh wieder zur Hauptration machen

Biete rechtzeitig vor und während der Abweidephase ausreichend Heu an, um die Grundfutterversorgung zu sichern. So sinkt der Anteil des problematischen Herbst-Weidegrases an der Gesamtration, ohne dass das Pferd hungert.

→ Konkret: bei Risikopferden Heu möglichst auf NSC analysieren lassen (Ziel: unter 10 % der Trockenmasse) und ggf. wässern.

03

Risikopferde im Herbst engmaschig prüfen

Gerade die schleichende, subklinische Hufrehe wird im Herbst übersehen, weil niemand mit ihr rechnet. Wer ein EMS-, PPID- oder ID-Pferd hat, sollte in der Abweidephase genauso konsequent dokumentieren wie im Frühjahr.

→ Konkret: ACTH-Kontrolle im Spätsommer/Herbst beim Tierarzt einplanen, Gangbild und Hufpuls regelmäßig prüfen.

04 — Risikoprofile Welche Pferde sind beim Weidewechsel besonders gefährdet?

Für stoffwechselgesunde Pferde ist ein sauber geplantes An- und Abgrasen meist unproblematisch. Vier Krankheitsbilder verändern die Lage grundlegend — bei ihnen kann nicht „normal" umgestellt werden.

EMS — Equines Metabolisches Syndrom

Insulindysregulation

Insulindysregulation, oft mit Übergewicht und Cresty Neck. Häufigster Auslöser einer „plötzlichen" Hufrehe — in einer finnischen Klinikkohorte waren 89 % der Hufrehe-Fälle endokrinopathisch (Karikoski et al. 2011).

Warnzeichen: CNS ≥ 3, BCS ≥ 7, Fettpolster an Kruppe/Schulter, frühere Reheschübe.

PPID — Cushing-Syndrom

Hormonell · Senioren

Hypophysen-Erkrankung, meist bei Pferden über 15 Jahren. Saisonale ACTH-Spitze im Herbst fällt mit hohem Weide-NSC zusammen — deshalb ist die Abweidephase hier besonders kritisch.

Warnzeichen: zottiges Fell, verzögerter Fellwechsel, vermehrtes Trinken, Muskelabbau.

Insulindysregulation (Non-Obese)

Schlanke Risikopferde

20–30 % der ID-Pferde sind nicht übergewichtig — kein Cresty Neck, normaler BCS, trotzdem entgleister Insulinhaushalt. Ohne Bluttest werden sie übersehen.

Warnzeichen: Schreckhaftigkeit, Verhaltensänderung, fühliger Gang — auch bei schlanken Pferden Bluttest sinnvoll.

Hyperlipämie

Stress + Energiemangel

Vor allem bei Ponys, Eseln, trächtigen oder säugenden Stuten. Eine radikale Diät vor der Anweidephase kann massive Fettmobilisation auslösen — lebensbedrohlich.

Warnzeichen: Apathie, Fressunlust, milchige Blutwerte, Gewichtsverlust nach abrupter Umstellung.

Besonders gefährdete Rassen und Rassegruppen

  • Shetland
  • Welsh
  • Dartmoor
  • Isländer
  • Norweger Fjord
  • Haflinger
  • Tinker
  • Kaltblüter
  • Araber
  • Andalusier
  • Quarter Horse
  • Miniaturpferde
  • Esel
  • Warmblüter mit Pony- oder Araberanteil

EMS trifft nicht nur das dicke Pony. Auch schlanke, äußerlich unauffällige Pferde dieser Rassen können deutlich insulindysreguliert sein. Im Zweifel: vorsichtig an- und abgrasen + Bluttest beim Tierarzt vor der Saison.

05 — Beobachten Welche Frühwarnzeichen muss ich beobachten?

In An- und Abweidephase ist tägliches Beobachten Pflicht. Diese Zeichen sind keine „Macken", sondern Frühwarnungen — und erst die Verlaufs-Dokumentation macht Muster sichtbar, die man sonst übersieht.

Mikrobiom / Kolik

Innerhalb von 24–48 h reagieren

  • Kotwasser / weicher Kot

    Flüssigkeit zwischen oder nach dem Kotabsatz, feuchte Hinterbeine oder Schweif.

    Bedeutung: pH-Verschiebung im Dickdarm, gestörte Wasseraufnahme — typisch 24–72 h nach zu viel Gras.

  • Aufgeblähter Bauch, Flankenblick, Unruhe

    Gespannter Bauch, Pferd schaut zur Flanke, scharrt, legt sich oft hin und steht wieder auf.

    Bedeutung: Gasbildung durch Fehlgärung. Kann innerhalb Stunden eskalieren — bei heftigem Wälzen sofort Tierarzt.

!

Hufrehe — früh und akut

Bei jedem Anzeichen Weidestopp und Tierarzt

  • Pochender digitaler Puls

    Am Fesselgelenk deutlich verstärkter, pochender Puls. Beide Vorderbeine vergleichen.

    Bedeutung: beidseitig pochend = Rehe-Verdacht; nur einseitig = eher Hufabszess.

  • Klammer Gang, Schonhaltung, Wärme am Kronrand

    Vorsichtiges Auftreten auf hartem Boden, Steifheit, Gewicht nach hinten verlagert, warmer Kronrand.

    Bedeutung: beginnender Schmerz in den Vorderhufen — sofort handeln, nicht „abwarten".

  • Subklinisch: Reheringe, fühliger Gang, breite weiße Linie

    Schleichende Zeichen ohne deutliche Lahmheit — oft Wochen vor dem akuten Schub.

    Bedeutung: wer nur nach klassischer Lahmheit sucht, übersieht den Großteil der frühen Fälle.

📋 Dokumentieren statt erinnern

Die meisten Schübe entstehen aus Mustern, die einzeln harmlos wirken: ein Tag Kotwasser, drei Tage später leichtes Pulsieren, eine Woche später klammer Gang. Das Symptom-Tagebuch der App verbindet diese Punkte für dich — mit Foto-Verlauf und Zeitleiste, beim Tierarzt in Sekunden abrufbar.

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Warum diese App existiert

2016 hatte mein Pferd Chaos innerhalb eines Jahres zweimal Hufrehe — einmal im Frühling beim Anweiden, einmal im Herbst nach den ersten Frostnächten. Beide Male stand ich da und wusste nicht, was ich tun soll. Aus dieser Hilflosigkeit ist die Hufrehe-Risiko-Ampel entstanden.

— David, Gründer Happie Horse

06 — Werkzeug Wie unterstützt die Happie Horse App beim An- und Abgrasen?

Jeder Punkt aus diesem Artikel — Plan, Tageszeit, Wetter, Beobachtung, Dokumentation — wird in der App zu einem konkreten Werkzeug. Nicht „mehr Wissen", sondern weniger Bauchgefühl, mehr Daten.

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07 — FAQ Häufige Fragen zum An- und Abgrasen

Wie lange sollte die Angrasphase dauern?

Bei stoffwechselgesunden Pferden mindestens 3–4 Wochen, idealerweise mit kleinen Steigerungsschritten. Bei IR-, EMS- oder PPID-Pferden 4–6 Wochen oder länger. Die Dickdarm-Mikrobiota braucht diese Zeit zur Anpassung — schneller geht es physiologisch nicht.

Löst Fruktan allein die Hufrehe aus?

Nein. Fachlich präziser: Nicht Fruktan allein, sondern ein hoher Gehalt an nichtstrukturellen Kohlenhydraten (NSC: Glucose, Saccharose, Stärke und Fruktan) im Gras kann bei vorbelasteten Pferden eine Hufrehe begünstigen oder auslösen. Fruktan wird vom Pferd nicht im Dünndarm verdaut, sondern im Dickdarm vergoren — die insulinrelevanten Zucker sind die schnell verfügbaren NSC. Fruktan ist trotzdem ein guter Frühwarn-Indikator für hohen Gesamtzucker.

Ist früher Morgen wirklich die sicherste Zeit zum Angrasen?

Nur nach warmen Nächten. Dann veratmet die Pflanze nachts einen Teil des Zuckers, und der NSC-Gehalt ist morgens am niedrigsten. Nach Frostnächten oder kalten Nächten bleibt der Zucker gespeichert und ist auch morgens hoch — dann gibt es kein sicheres Tagesfenster. Im Zweifel die Hufrehe-Risiko-Ampel checken.

Warum ist Abgrasen genauso wichtig wie Angrasen?

Der Herbst ist eine zweite Hochrisiko-Phase: sonnige Tage plus kalte Nächte führen zu hohem NSC im Gras, und bei PPID-Pferden fällt die saisonale ACTH-Spitze damit zusammen. Zusätzlich belastet die abrupte Umstellung von viel Gras zurück auf Heu die Mikrobiota — deshalb sollte die Weidezeit im Herbst genauso schrittweise reduziert werden, wie sie im Frühjahr gesteigert wurde.

Mein Pferd ist schlank — muss ich trotzdem vorsichtig an- und abgrasen?

Ja. 20–30 % aller Pferde mit Insulindysregulation sind nicht übergewichtig. Gehört dein Pferd zu einer Risikorasse (Pony, Isländer, Haflinger, Araber, Tinker, Quarter Horse, Esel u. a.), behandle es wie einen Verdachtsfall — auch ohne sichtbare Symptome. Ein Bluttest beim Tierarzt vor der Saison gibt Klarheit.

Soll ich während der Angrasphase weiter Heu füttern?

Ja. Heu sichert die Grundfutterversorgung und stabilisiert die Mikrobiota. Eine kleine Heuration 30–60 Minuten vor dem Weidegang sorgt außerdem dafür, dass das Pferd satt und langsamer frisst — das senkt das Risiko deutlich.

Was tun, wenn beim Angrasen Kotwasser auftritt?

Einen Schritt im Plan zurückgehen (kürzere Weidezeit), Heugabe vor dem Weidegang sicherstellen und im Symptom-Tagebuch dokumentieren. Hält das Kotwasser über 3–5 Tage an oder kommen Lethargie/Appetitverlust dazu: Tierarzt.

Wissenschaftliche Quellen

  • Karikoski, N. P., Horn, I., McGowan, T. W. & McGowan, C. M. (2011). The prevalence of endocrinopathic laminitis among horses presented for laminitis at a first-opinion/referral equine hospital. Domestic Animal Endocrinology 41(3):111–117. doi:10.1016/j.domaniend.2011.05.004. (89 % der Fälle endokrinopathisch, finnische Klinikkohorte.)
  • de Laat, M. A., McGowan, C. M., Sillence, M. N. & Pollitt, C. C. (2010). Equine laminitis: induced by 48 h hyperinsulinaemia in Standardbred horses. Equine Veterinary Journal 42(2):129–135. doi:10.2746/042516409X475779.
  • Longland, A. C. & Byrd, B. M. (2006). Pasture nonstructural carbohydrates and equine laminitis. The Journal of Nutrition 136(7 Suppl):2099S–2102S. doi:10.1093/jn/136.7.2099S.
  • Geor, R. J. (2009). Pasture-associated laminitis. Veterinary Clinics of North America: Equine Practice 25(1):39–50. doi:10.1016/j.cveq.2009.01.004.
  • Pollitt, C. C. & Visser, M. B. (2010). Carbohydrate alimentary overload laminitis. Veterinary Clinics of North America: Equine Practice 26(1):65–78. doi:10.1016/j.cveq.2010.01.006.
  • van Eps, A. W. & Pollitt, C. C. (2006). Equine laminitis induced with oligofructose. Equine Veterinary Journal 38(3):203–208. doi:10.2746/042516406776866327.
  • Carter, R. A., Geor, R. J., Burton Staniar, W., Cubitt, T. A. & Harris, P. A. (2009). Apparent adiposity assessed by standardised scoring systems and morphometric measurements in horses and ponies. The Veterinary Journal 179(2):204–210. doi:10.1016/j.tvjl.2008.02.029.
  • Frank, N., Geor, R. J., Bailey, S. R., Durham, A. E. & Johnson, P. J. (2010). Equine metabolic syndrome (ACVIM consensus statement). Journal of Veterinary Internal Medicine 24(3):467–475.
  • Durham, A. E., Frank, N., McGowan, C. M. et al. (2019). ECEIM consensus statement on equine metabolic syndrome. Journal of Veterinary Internal Medicine 33(2):335–349. doi:10.1111/jvim.15423.
  • Janßen, K. (2026). Die akute Rehe — Erkennen · Einschätzen · Handeln. Hufservice Janßen / Laminitis-Founder Verlag.
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