📍 Flugwetter für deinen Stall
HeuteRegionales Flugwetter
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Er zeigt, wann das Wetter in deiner Region Insektenflug zulässt. Die Grenzen dafür sind gut belegt: über 3 m/s Wind, unter 10 °C oder bei Regen fliegt kaum eine Gnitze. Was er nicht sagt: wie viele Insekten an deinem Stall unterwegs sind. Gnitzen fliegen nur wenige hundert Meter, brüten in Misthaufen und feuchter, organisch angereicherter Erde und sammeln sich im Windschatten von Hecken und Gebäuden. Ihre Dichte unterscheidet sich schon zwischen Nachbarbetrieben erheblich, und selbst das größte europäische Vorhersagemodell mit Daten aus über 900 Betrieben kann sie auf Betriebsebene nicht vorhersagen. Nimm den Check als Zeitfenster und deinen Blick auf Koppel und Pferd als Maßstab.
Das Wetter öffnet nur das Fenster. Wie viele Insekten hindurchfliegen, entscheidet dein Stall. Diese Punkte wirken stärker als jede Wettergrenze:
Der Weidewetter-Check zeigt regionales Flugwetter aus DWD-Daten, keine Insektenzahlen an deinem Stall. Er ersetzt weder den Blick auf Koppel und Pferd noch tierärztlichen Rat. Die Animalytics GmbH übernimmt keine Haftung für Entscheidungen auf seiner Grundlage.
Der Weidewetter-Check wird dir präsentiert von ZEDAN und BREMSENBREMSE.
Schutz vor Fliegen, Bremsen & Kriebelmücken, seit über 35 Jahren, ADMR-konform (turniertauglich). Repellents vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Dieser kostenlose Weidewetter-Check läuft direkt hier im Browser – ein Tool von Happie Horse, der App fürs komplette Stall- & Weidemanagement für Pferde. Das Wetter entscheidet, ob Insekten fliegen können: Wind, Temperatur, Regen und Tageszeit öffnen oder schließen das Fenster. Wie viele an deinem Stall fliegen, entscheidet dein Stall: Misthaufen, Beschattung, feuchter Boden und Windschatten. Deshalb zeigt der Check Flugwetter für deine Region, keine Insektenzahl für deine Koppel. Neben Insekten bestimmt auch der Zuckergehalt des Grases, wann dein Pferd auf die Koppel darf – mehr dazu unter Angrasen, Weidezeit & Fruktan.
Gnitzen sind winzig – ein bis zwei Millimeter – und werden auch Bartmücken genannt. Sie sind der Hauptauslöser des Sommerekzems: Empfindliche Pferde reagieren allergisch auf Proteine im Speichel der Gattung Culicoides. Gestochen wird vor allem an Mähnenkamm, Schweifrübe und Bauchnaht, der Juckreiz kann bis zum blutigen Scheuern führen.
Sie sind dämmerungsaktiv. Der Flug bricht oberhalb von etwa 3 m/s Wind (11 km/h) ein, unter 10 °C und bei Regen fliegt kaum etwas, und unter 50 % Luftfeuchte lässt die Aktivität nach. Das ist das regionale Flugwetter, das der Check oben zeigt.
Die Population entsteht vor Ort. Die für Pferde relevanten Arten brüten in Misthaufen, Kuhfladen und feuchter, organisch angereicherter Erde, fliegen selbst nur wenige hundert Meter und sammeln sich im Windschatten von Hecken und Gebäuden. Fallenraster auf einzelnen Weiden zeigen, dass sich die Dichte schon im Umkreis von 200 m um die Tiere ändert und dass Schwerpunkte von Nacht zu Nacht wandern. Wie viele Gnitzen an deinem Stall fliegen, steuert also dein Stall, nicht die Wetterstation.
Wichtig für Ekzemer-Halter: Auch Kriebelmücken (Simuliidae) können Sommerekzem auslösen. Sie sind an Fließgewässer gebunden und tagaktiv – dieser Check modelliert sie nicht.
Was wirklich hilft: Ekzemerdecke, Dämmerung meiden, windige und offene Koppeln bevorzugen, Misthaufen weit weg vom Offenstall. Gnitzen sind schwache Flieger – schon ein Ventilator im Unterstand hält sie fern, feinmaschige Gaze auch. Insektenspray ergänzt die Decke an den unbedeckten Stellen, vor allem Mähnenkamm, Schweifrübe und Bauchnaht. Rechne dabei mit Stunden, nicht mit Tagen: Schweiß und Regen waschen das Mittel ab.
In Deutschland leben rund 60 Bremsenarten. Die größte ist die Pferdebremse (Tabanus sudeticus) mit bis zu 2,5 cm Länge, am häufigsten begegnet einem die Regenbremse (Haematopota pluvialis). Nur die Weibchen saugen Blut, die Männchen leben von Nektar.
Bremsen stechen nicht wie eine Mücke, sie schneiden die Haut auf und lecken das austretende Blut. Daher der Schmerz und die offene Wunde, über die mechanisch Erreger übertragen werden können – etwa die Equine Infektiöse Anämie. Sie finden ihr Ziel über Kohlendioxid, Schweißgeruch, Körperwärme und dunkle, bewegte Objekte.
Zwei Schwächen machen sie berechenbar: Sie fliegen fast geradeaus und dringen nicht in geschlossene Räume ein. Und Wind ab etwa 10 km/h drückt ihre Aktivität stark, ab 20 km/h fliegt kaum noch eine.
Was wirklich hilft: ein Unterstand mit Wänden – Pferde lernen schnell, dass dort Ruhe herrscht. Dazu Fliegendecke, windige offene Koppeln und Weidezeiten außerhalb der Mittagshitze. Insektenspray ist die sinnvolle Ergänzung für unbedeckte Stellen wie Beine, Bauch und Kopf, aufgetragen vor Weidegang oder Ausritt. Es ändert allerdings nichts an dem, was die Bremse überhaupt anlockt – Kohlendioxid, Wärme und Bewegung –, und bleibt deshalb Ergänzung, nicht Ersatz. Bremsenfallen sind kritisch zu sehen: Eine von der VFD zitierte Studie fand darin nur rund 4 % Bremsen, der Rest war Beifang, darunter geschützte Arten.
Auf Weide und im Stall treffen zwei Gruppen aufeinander. Leckend-saugende Fliegen wie die Große Stubenfliege nehmen Sekrete an Augen, Nüstern und Wunden auf und begünstigen so Bindehautentzündungen. Stechende Arten wie der Wadenstecher (Stomoxys calcitrans) und die Weidestechfliege sitzen bevorzugt an Beinen und Bauch; ihre Stiche sind schmerzhaft und treiben Pferde in die Unruhe.
Die Larven entwickeln sich in Mist, Futterresten und feuchter Einstreu – also direkt am Stall. Stechfliegen brauchen für ihre Entwicklung rund 11,5 °C und überleben oberhalb von 30 °C schlecht; der Druck ist im Hoch- und Spätsommer am größten, bei starkem Wind bricht er ein.
Was wirklich hilft: Im Stall ist die Mistlogistik die Hauptmaßnahme – wer Mist konsequent abfährt, Futterreste entfernt und Einstreu trocken hält, entzieht der nächsten Generation die Brutstätte; Schlupfwespen als Nützlinge ergänzen das. Auf Weide und beim Ausritt steht dagegen der direkte Schutz des einzelnen Pferdes im Vordergrund: Fliegenmaske, Fliegendecke und Insektenspray. Ein Hinweis dazu: Bei der Stubenfliege sind Resistenzen gegen alle wichtigen Insektizidgruppen bekannt – ein Mittel, das letztes Jahr wirkte, muss dieses Jahr nicht wirken.
Auf Pferdeweiden dominieren der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) und die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus). Übertragen werden können unter anderem Borrelien und Anaplasmen; die Auwaldzecke gilt zudem als Überträgerin von Babesien, den Erregern der equinen Piroplasmose.
Zecken werden ab rund 7 bis 8 °C aktiv. Die eigentliche Steuergröße ist aber das Sättigungsdefizit – die Trocknungskraft der Luft aus Temperatur und Feuchte zusammen. Bei trockener Hitze bleiben sie in der Bodenstreu, weshalb der Hochsommer oft ein Aktivitätstief bringt. Die Saison verläuft bimodal: Frühjahrsgipfel und Herbstgipfel. Ob überhaupt Zecken da sind, entscheidet der Lebensraum: hohes Gras, Waldrand, Hecken, Wildwechsel.
Was wirklich hilft: nach Weide und Ausritt absuchen – Kopf, Ohren, Mähnenkamm, Schweifrübe, Bauchnaht und Innenschenkel. Zecke hautnah mit Zange oder Karte fassen und gerade herausziehen: nicht quetschen, nicht drehen, kein Öl und kein Klebstoff. Zum Insektenspray: Präparate auf Basis ätherischer Öle schützten in Tests am Menschen nicht zuverlässig gegen Zecken. Wer Spray einsetzt, sollte auf einen geprüften Wirkstoff achten – und trotzdem absuchen.
Lausfliegen fliegen nur ein einziges Mal. Haben sie ein Wirtstier erreicht, werfen sie ihre Flügel ab und leben fortan im Fell. Sie sind streng waldgebunden – auf offener Weide fernab von Waldrand oder Hecke spielen sie kaum eine Rolle. Deshalb gilt ihre Zeile im Check für Ausritte am Waldrand und im Wald.
Die Hirschlausfliege (Lipoptena cervi) hat ihren Höhepunkt im September, die Rehlausfliege (L. fortisetosa) sorgt schon ab Mai oder Juni für eine Frühsommer-Schulter. Warme, windstille Tage begünstigen den Anflug, Frost beendet ihn. Die Stiche jucken oft tagelang nach; als Krankheitsüberträger beim Pferd sind sie bislang nicht gesichert.
Was wirklich hilft: in der Flugzeit Wälder meiden und Ausritte auf offenes, windiges Gelände legen. Nach dem Ritt Fell, Mähne und Schweifansatz gründlich absuchen – die flügellosen Tiere sitzen tief. Insektenspray vor dem Ausritt kann helfen, die Datenlage dazu ist allerdings dünn. Verlass dich nicht darauf, sondern auf Streckenwahl und Kontrolle.
Diese Grenzen verwendet der Check oben. Die Tabelle wird aus derselben Datei erzeugt wie das Modell, beide können also nicht auseinanderlaufen. Sie beschreiben regionales Flugwetter aus der Fachliteratur, nicht die Insektenzahl an einem bestimmten Stall.
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| Art | Temperatur | Wind | Luftfeuchte / Sonne | Regen | Tageszeit | Saison (DACH) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| GnitzenCulicoides | unter 10 °C kaum Flug; 12–30 °C Flug wahrscheinlich | ab 3 m/s (11 km/h) kaum Flug; ab 7 km/h gebremst | unter 50 % Luftfeuchte gebremst | Regen stoppt den Flug | Dämmerung morgens & abends; nachts und mittags gebremst | Mai–September, Randmonate April & Oktober |
| BremsenTabanidae | unter 15 °C kaum Flug; 20–34 °C Flug wahrscheinlich | ab 20 km/h kaum Flug; ab 10 km/h gebremst | bedeckter Himmel (ab 85 % Bewölkung) gebremst | Regen stoppt den Flug | tagsüber, besonders bei Sonne; nachts nicht | Juni–August, Randmonate Mai & September |
| FliegenMusca, Stomoxys, Haematobia | unter 10 °C kaum Flug; 15–30 °C Flug wahrscheinlich | ab 30 km/h kaum Flug; ab 20 km/h gebremst | kaum Einfluss | Regen stoppt den Flug | tagsüber; nachts nicht | Mai–September, Randmonate März, April & Oktober |
| Hirsch- & RehlausfliegeLipoptena cervi & L. fortisetosa | unter 8 °C kaum Flug, Frost beendet ihn; 12–28 °C Flug wahrscheinlich | ab 22 km/h kaum Flug; ab 15 km/h gebremst | kaum Einfluss | Regen stoppt den Flug | tagsüber; nachts nicht | August–Oktober (Peak September); Mai–Juli & November schwächer |
| ZeckenIxodes ricinus, Dermacentor reticulatus | ab ca. 7 °C aktiv; 10–28 °C Aktivität wahrscheinlich | kaum Einfluss | Sättigungsdefizit über 1,0 kPa gebremst, über 1,7 kPa kaum Aktivität (trockene Hitze) | Starkregen bremst | über den Tag verteilt | bimodal: März–Juni und September–Oktober; Hochsommer und Winter schwächer |
Grenzen sind Näherungen aus veröffentlichten Feldstudien für das regionale Flugwetter. Wie viele Tiere an einem konkreten Stall fliegen, sagen sie nicht.
Weil das Wetter nur entscheidet, ob Insekten fliegen können, nicht, wie viele es an deinem Stall gibt. Gnitzen brüten in Misthaufen und feuchter, organisch angereicherter Erde, fliegen nur wenige hundert Meter und sammeln sich im Windschatten von Hecken und Gebäuden. Ihre Dichte unterscheidet sich schon zwischen Nachbarbetrieben erheblich. Das größte europäische Vorhersagemodell mit Daten aus über 900 Betrieben in neun Ländern, darunter Deutschland, kann Unterschiede zwischen Regionen abbilden, aber ausdrücklich nicht die Dichte auf Betriebsebene. Eine Wetterstation oder Wetter-API löst diesen Radius nicht auf. Der Check sagt deshalb ehrlich: Heute Abend ist Gnitzenflug in deiner Region sehr wahrscheinlich. Wie viele Tiere daraus an deinem Stall werden, siehst du an Koppel und Pferd.
Weil du die Faktoren kennst, die keine Wetterstation sieht. Misthaufen, feuchte Stellen, Windschatten, Hecken und hohes Gras entscheiden vor Ort, wie viele Insekten das Wetterfenster nutzen. Der Check rechnet daraus bewusst keine Zahl und keine Stufe, denn das wäre Scheingenauigkeit. Er nutzt deine Antworten für drei Dinge: Er stellt den Windschatten-Schalter richtig, er blendet Arten aus, die dich nicht betreffen, und er sortiert die Maßnahmen nach dem größten Hebel an deinem Stall. Die Antworten bleiben auf deinem Gerät.
Die Windgrenze gilt auf offener Fläche. Hinter Gebäuden, Hecken oder in einer Senke ist die Luftbewegung eingeschränkt, dort können Gnitzen auch fliegen, wenn die Wetterstation 4 m/s meldet. Genau dort sammeln sie sich. Der Schalter rechnet die Windgrenze heraus und zeigt, wie das Fenster an geschützten Stellen aussieht. Liegt dein Offenstall im Windschatten, ist diese Ansicht für dich die ehrlichere.
Bremsen brauchen Sonne und Wärme: ab etwa 15 °C, am liebsten zwischen 20 und 34 °C bei direkter Sonneneinstrahlung. Wind ist der stärkste Gegenspieler – ab rund 10 km/h bricht die Flugaktivität deutlich ein, ab 20 km/h fliegt kaum noch eine. Bei bedecktem Himmel sind Bremsen selbst bei Hitze weniger unterwegs. Hauptflugzeit ist die Mittagshitze von Juni bis August.
Für Pferde am wichtigsten sind Gnitzen (Culicoides) – winzige Mücken, die das Sommerekzem auslösen. Daneben gibt es Kriebelmücken, die an Bächen und Flüssen auftreten und ebenfalls Sommerekzem auslösen können, sowie gewöhnliche Stechmücken. Dieser Check zeigt das Flugwetter der Gnitzen, weil sie gesundheitlich am relevantesten sind und ihr Flugverhalten klar vom Wetter abhängt. Kriebelmücken und Stechmücken sind nicht enthalten.
Nein – die Wirkung unterscheidet sich deutlich je nach Art. Auf der Weide und beim Ausritt ist der direkte Schutz des Pferdes durch Repellents die Hauptmaßnahme gegen Fliegen; im Stall ist es die Hygiene. Gegen Bremsen wirkt Spray nur ergänzend, weil es die Anlockreize – Kohlendioxid, Wärme, Bewegung – nicht verändert. Gegen Zecken schützen Präparate auf Basis ätherischer Öle in Tests am Menschen nicht zuverlässig. Und eine höhere Wirkstoffkonzentration verlängert die Wirkdauer, sie erhöht nicht die Wirkstärke. Rechne generell mit Stunden statt Tagen: Schweiß und Regen waschen das Mittel ab. Auf dem Turnier zusätzlich auf ADMR-Konformität achten.
Gnitzen fliegen vor allem in der Dämmerung, bei Wind unter etwa 3 m/s (11 km/h), über 10 °C und ohne Regen. Mittags sind sie kaum unterwegs. Für Ekzemer heißt das: Eine mittägliche Weidezeit auf einer windigen, offenen Koppel ist oft besser als der scheinbar angenehme Sommerabend. Der Check zeigt die Dämmerung für deinen Ort auf der Stundenachse.
Zecken werden ab etwa 7 bis 8 °C aktiv. Entscheidend ist aber weniger die Temperatur allein als das Sättigungsdefizit – die Trocknungskraft der Luft aus Temperatur und Feuchte zusammen. Bei trockener Hitze bleiben Zecken in der Bodenstreu, weshalb der Hochsommer oft ein Aktivitätstief bringt. Die Saison verläuft bimodal, mit einem Frühjahrs- und einem Herbstgipfel.
Die Hirschlausfliege (Lipoptena cervi) hat ihren Höhepunkt im September; die Rehlausfliege (L. fortisetosa) sorgt schon ab Mai/Juni für eine Frühsommer-Schulter. Beide sind waldgebunden – auf offener Weide fernab von Waldrand oder Hecke spielen sie kaum eine Rolle. Warme, windstille Tage begünstigen den Anflug, Frost beendet ihn. Relevant vor allem beim Ausritt.
Es gibt keine Uhrzeit, die gegen alles hilft – die Arten haben gegenläufige Rhythmen. Gnitzen fliegen in der Dämmerung, Bremsen in der Mittagshitze. Für Ekzemer heißt das: Dämmerung meiden. Für bremsenempfindliche Pferde: Mittag meiden. Fällt beides zusammen, sind später Vormittag oder früher Abend auf einer windigen, offenen Fläche der beste Kompromiss. Das Stundenraster oben zeigt die Fenster für deinen Ort.
Der thermische Wohlfühlbereich des Pferdes liegt etwa zwischen 1 und 24 °C. Ab 25 °C beginnt Wärmebelastung, wobei hohe Luftfeuchte den Effekt verstärkt, weil Schwitzen weniger kühlt. Die unterste Zeile im Raster zeigt den Index je Stunde. Details im Pferde-Wetterindex.
Vom Deutschen Wetterdienst (DWD), abgerufen über die Bright-Sky-Schnittstelle. Vergangene Stunden sind gemessene Werte der nächstgelegenen Wetterstation, kommende Stunden stammen aus der MOSMIX-Stundenvorhersage. Das gilt auch für Österreich und die Schweiz: Der DWD verteilt die Stationsmeldungen und Vorhersagen der Nachbarländer mit, das Stationsnetz ist dort nur dünner, und in den Alpen wählt der Check bewusst die Talstation statt des nächsten Gipfels. Sonnenauf- und -untergang werden für deine Koordinaten berechnet. Die Zuordnung erfolgt über die Postleitzahl auf unserem Server; deine Eingabe wird nur dafür verwendet.
Der Check zeigt regionales Flugwetter: Er prüft je Stunde, ob belegte Wettergrenzen den Flug zulassen. Er schätzt keine Insektendichte, weil diese auf Betriebsebene vom Wetter nicht vorhergesagt werden kann.
Alle Grenzen sind Näherungen für den mitteleuropäischen Raum. Mikroklima, Windschatten und Brutstätten vor Ort können stark abweichen – genau deshalb zeigt der Check Flugwetter, keine Insektenzahl.
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Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung.