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Ist diese Pflanze giftig für dein Pferd?

Foto aufnehmen oder hochladen und die Pflanze sofort prüfen.

KostenlosErgebnis in Sekundenspeziell für Pferde
Pflanze fotografieren oder Foto hochladen „Kamera öffnen“ startet direkt die Kamera deines Handys – „Aus Galerie“ nutzt ein vorhandenes Foto.

Tipp: Fotografiere dieselbe Pflanze aus mehreren Blickwinkeln – am besten Blatt und Blüte (bis zu 3 Bilder). Das macht die Erkennung deutlich treffsicherer.

Für Pferde giftig sind unter anderem Eibe, Bergahorn, Jakobskreuzkraut, Herbstzeitlose, Fingerhut und Eisenhut – viele wirken schon in kleinen Mengen oder schädigen schleichend die Leber. Auch getrocknet im Heu bleiben etliche Pflanzen gefährlich.

Die gefährlichsten Giftpflanzen für Pferde

Diese Arten führen in der DACH-Region am häufigsten zu schweren, oft tödlichen Vergiftungen. Tippe eine an, um sie im Checker zu öffnen.

Eibe

Taxus baccata
Potenziell tödlich

Plötzlicher Herztod oft ohne Vorzeichen; Zittern, Schwäche, Kollaps, Atemnot.

Bergahorn

Acer pseudoplatanus
Potenziell tödlich

Atypische Weidemyopathie durch Hypoglycin A: Muskelsteifheit, dunkelroter Urin, Festliegen, Schwäche, Schwitzen.

Eisenhut

Aconitum napellus
Potenziell tödlich

Kribbeln, Speicheln, Herzrhythmusstörungen, Atemlähmung (Aconitin).

Fingerhut

Digitalis purpurea
Potenziell tödlich

Herzrhythmusstörungen, Kolik, Schwäche, plötzlicher Herztod (Herzglykoside).

Herbstzeitlose

Colchicum autumnale
Potenziell tödlich

Speicheln, Kolik, blutiger Durchfall, Kreislaufversagen (Colchicin).

Goldregen

Laburnum anagyroides
Potenziell tödlich

Speicheln, Erbrechen, Krämpfe, Lähmungen (Cytisin).

Oleander

Nerium oleander
Potenziell tödlich

Kolik, Herzrhythmusstörungen, Kollaps (Herzglykoside).

Gefleckter Schierling

Conium maculatum
Potenziell tödlich

Zittern, Speicheln, Lähmung, Atemstillstand (Coniin).

So funktioniert's

  1. Foto oder Name. Mach am Weidezaun ein Foto der Pflanze oder tippe ihren Namen in die Suche.
  2. Abgleich. Wir prüfen alle erkannten Möglichkeiten gegen unsere Giftpflanzen-Datenbank für Pferde.
  3. Klartext. Du siehst sofort: giftig oder nicht, wie schwer, welche Pflanzenteile, welche Symptome – und was zu tun ist.

Hinweis: Die automatische Erkennung ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine sichere botanische Bestimmung oder tierärztliche Beratung. Bei Vergiftungsverdacht oder Symptomen sofort Tierarzt oder Klinik kontaktieren.

© Animalytics GmbH / Happie Horse

Warum Pflanzenkenntnis auf der Weide zählt

Vergiftungen verlaufen bei Pferden oft zunächst unauffällig – und genau das macht sie so tückisch. Manche Pflanzen schädigen schleichend, andere wirken innerhalb von Minuten. Wer die Gefahr früh erkennt, kann handeln, bevor es kritisch wird.

Schleichend

Jakobskreuzkraut schädigt die Leber über Wochen und wird getrocknet im Heu sogar gut gefressen.

Saisonal

Bergahorn-Samen und -Keimlinge lösen die atypische Weidemyopathie aus – ein Risiko vor allem im Herbst und Frühjahr.

Akut tödlich

Schon kleine Mengen Eibe können beim Pferd zum plötzlichen Herzstillstand führen.

Verdacht auf Vergiftung? So reagierst du richtig

  1. Zugang sperren. Pferd von der Pflanze wegführen oder den Bereich abzäunen.
  2. Sofort Tierarzt oder Klinik anrufen. Je nach Pflanze zählt jede Minute – lieber einmal zu viel als zu spät.
  3. Pflanze sichern. Einen Rest oder ein Foto der Pflanze für die Bestimmung aufbewahren.
  4. Details notieren. Geschätzte Menge und Zeitpunkt der Aufnahme, falls bekannt – das hilft der Behandlung.
  5. Ruhe bewahren. Pferd nicht stressen und nicht eigenmächtig behandeln.

Wichtig: Pferde können nicht erbrechen. Versuche niemals, Erbrechen auszulösen – überlass die Behandlung dem Tierarzt.

Häufige Fragen

Welche Pflanzen sind für Pferde am gefährlichsten?

Zu den gefährlichsten zählen Eibe, Bergahorn (atypische Weidemyopathie), Jakobskreuzkraut, Herbstzeitlose, Eisenhut und Fingerhut. Viele wirken schon in kleinen Mengen oder reichern sich über die Zeit in der Leber an.

Ist Jakobskreuzkraut auch im Heu gefährlich?

Ja. Die leberschädigenden Pyrrolizidinalkaloide bleiben auch getrocknet wirksam, und im Heu verliert die Pflanze ihren bitteren Geschmack – sie wird dann oft mitgefressen. Die Wirkung ist kumulativ, also auch bei kleinen Mengen über längere Zeit ein Risiko.

Wie zuverlässig ist die Foto-Erkennung?

Die Bilderkennung schlägt mehrere mögliche Arten mit einer Sicherheit in Prozent vor. Unser Tool bewertet alle Vorschläge – ist eine gefährliche Art darunter, wird sie deutlich hervorgehoben. Eine sichere Bestimmung ersetzt sie nicht: Im Zweifel die Pflanze sicherstellen und den Tierarzt fragen.

Was kostet das Tool?

Die Nutzung ist kostenlos. Die Foto-Erkennung ist als Beta auf 500 Checks pro Tag (über alle Nutzer zusammen) begrenzt, die Namenssuche läuft unbegrenzt.

Ersetzt das Tool den Tierarzt?

Nein. Es ist eine Orientierungshilfe und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder bei Symptomen immer sofort den Tierarzt oder eine Klinik kontaktieren.

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